Terror um 6 Uhr morgens: Chefin verlangt Erreichbarkeit am freien Tag – und wird handgreiflich!

Terror um 6 Uhr morgens: Chefin verlangt Erreichbarkeit am freien Tag – und wird handgreiflich! · Avonetics
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Es ist die wohl grauenhafteste Soundkulisse für jeden Arbeitnehmer: Das monotone Brummen des Smartphones, wenn man an seinem hochverdienten freien Tag eigentlich ausschlafen möchte. Für eine Beschäftigte im Dienstleistungssektor wurde genau dieses Szenario zum ultimativen Belastungstest.
Innerhalb von nur vier Stunden bombardierte ihre Vorgesetzte sie mit vier Sprachnachrichten und unzähligen Textnachrichten. Der Grund? Personalmangel in der Filiale. Ab sechs Uhr morgens versuchte die Chefin mit steigender Aggressivität, die Mitarbeiterin zum spontanen Einspringen zu bewegen. Doch die Geduld der Betroffenen war aufgebraucht.
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Bei einem Stundenlohn von gerade einmal 13 Dollar sah die Angestellte überhaupt nicht ein, ihre Freizeit zu opfern. Sie ließ das Handy im Nicht-Stören-Modus und reagierte schlichtweg nicht. Schließlich ist die Abdeckung von Schichten Aufgabe des Managements und nicht das Problem schlecht bezahlter Kräfte. Doch als sie die letzte Sprachnachricht abhörte, schlug die Stimmung endgültig um: In einem drohenden, wütenden Ton verlangte die Chefin einen sofortigen Rückruf.
Die Eskalation folgte am nächsten Arbeitstag. Kaum hatte die Mitarbeiterin den Betrieb betreten, stürmte die Vorgesetzte auf sie zu. Mit einem vermeintlich „spielerischen“, aber schmerzhaften Schlag auf die Schulter forderte sie lautstark Gehorsam: Selbst wenn man eine Schicht ablehne, habe man gefälligst zu antworten. Auf den Hinweis, dass das Handy privat stummgeschaltet sei, folgte lediglich der dreiste Spruch: „Dann musst du eben besser hinhören!“
Dieser Vorfall sorgt derzeit für hitzige Diskussionen über die Grenzen der Erreichbarkeit. Viele Beobachter sind sich einig: Wer im Feierabend Erreichbarkeit verlangt, muss diese auch bezahlen. Ohne Bereitschaftszustand und entsprechendes Diensthandy gibt es keinerlei Verpflichtung, in der Freizeit zum Hörer zu greifen. Ein Kommentator betonte, dass keine Bezahlung auch keine Reaktion bedeute – Punkt.
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Andere Stimmen raten zu einer taktischeren Herangehensweise. Ein kurzes, eiskaltes „Nein“ per Textnachricht könne verhindern, dass Choleriker im Chefsessel mit Schikanen oder unfairen Schichtplänen reagieren. Zudem wird der Handgreiflichkeit eine klare Absage erteilt: Ein Schlag auf die Schulter sei kein Spaß, sondern ein Fall für die Personalabteilung.
Für die betroffene Mitarbeiterin ist das Maß jedenfalls voll. Sie zieht die einzig richtige Konsequenz und sucht sich einen neuen Job – dort, wo Freizeit noch als Freizeit respektiert wird.
Wie die Podcast-Hosts Leon und Nele diesen unglaublichen Fall von Büromissbrauch bewerten und welche radikalen Tipps sie für Betroffene haben, hörst du in der aktuellen Folge von Chefsache.
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