Bauschaum im Schweller und 3.500-Euro-Rechnungen: Der ganz normale Wahnsinn beim Autokauf!

Bauschaum im Schweller und 3.500-Euro-Rechnungen: Der ganz normale Wahnsinn beim Autokauf! · Avonetics
Der Traum vom günstigen Traumwagen endet für viele Autofahrer auf der Hebebühne. Wer derzeit auf dem Gebrauchtwagenmarkt nach einem bezahlbaren Untersatz sucht, braucht starke Nerven – und im schlimmsten Fall einen guten Rechtsanwalt.
Besonders ein aktueller Fall sorgt in der Autofahrer-Szene für fassungsloses Kopfschütteln. Ein Mann kauft einen gebrauchten Kompaktwagen von privat. Der Preis ist fair, der TÜV frisch, der Lack glänzt. Doch schon wenige Wochen später bröckelt die Fassade im wahrsten Sinne des Wortes. Als sich der Unterbodenschutz an den Schwellern löst, kommt das Grauen ans Licht: Die kompletten Seitenschweller sind mit einfachem Bauschaum aus dem Baumarkt aufgefüllt, glatt geschliffen und überlackiert.
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Das Bauharz saugt Wasser wie ein Schwamm auf und lässt das verbliebene Metall im Verborgenen komplett verrotten. Bei einem Unfall bietet diese Konstruktion keinerlei Stabilität mehr – eine lebensgefährliche Zeitbombe auf Rädern. Ein Kommentator reagiert entsetzt und erklärt, dass Bauschaum-Pfusch die absolute Höchststrafe für jeden Karosseriebauer sei. Ein anderer meint trocken, das sei keine Reparatur, sondern versuchte Körperverletzung mit Ansage.
Doch nicht nur beim Kauf droht die Abzocke. Auch der Gang in die Werkstatt wird für viele Halter zum Spießrutenlauf. So berichtet ein Fahrzeughalter von einer leuchtenden Motorkontrollleuchte an seinem Wagen. Die Marken-Vertragswerkstatt winkt umgehend mit einer Hiobsbotschaft ab: Turbolader defekt, Kostenpunkt inklusive Einbau geschätzte 3.500 Euro.
Your brand, right here.Reach story-obsessed listeners in 45+ languages → advertise on AvoneticsMisstrauisch geworden holt der Besitzer eine Zweitmeinung bei einer kleinen, freien Werkstatt um die Ecke ein. Der Mechaniker dort braucht keine fünf Minuten, um die wahre Ursache zu finden. Ein Marder hat einen winzigen Unterdruckschlauch angeknabbert. Das Ersatzteil kostet schlappe 12 Euro, der Wechsel ist in zehn Minuten erledigt. Der Wagen läuft wieder wie neu.
In den Netzwerken kochen die Emotionen bei solchen Geschichten regelmäßig hoch. Viele Autobesitzer berichten von ähnlichen Erlebnissen, bei denen ihnen komplette Bremsanlagen oder Stoßdämpfer aufgedrängt werden sollten, die noch jahrelang gehalten hätten. Viele fordern strengere Kontrollen für Kfz-Betriebe und eine lückenlose Historie beim Gebrauchtwagenkauf.
Welche rechtlichen Mittel Betroffene bei Bauschaum-Betrug wirklich haben und wie man sich vor den miesesten Werkstatt-Tricks schützt, beleuchten die Moderatoren der aktuellen Podcast-Episode.