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1.000-Euro-Schock in der Garage: Fabrikneue Geländereifen zerfallen nach vier Wochen in Risse – und der Kaufbeleg fehlt!

Ein Geländewagenbesitzer steht vor dem finanziellen Totalschaden: Drei von vier Premium-Reifen zeigen lebensgefährliche Risse an der Wulst, doch ohne Rechnung droht die Pleite.
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1.000-Euro-Schock in der Garage: Fabrikneue Geländereifen zerfallen nach vier Wochen in Risse – und der Kaufbeleg fehlt! · Avonetics

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Auspacken, montieren, losfahren – so stellt man sich den Kauf von fabrikneuen Premium-Geländereifen vor. Doch für einen leidenschaftlichen Geländewagenfahrer verwandelte sich die Anschaffung eines Satzes BFGoodrich Trail-Terrain Reifen im Wert von über 1.000 Euro in ein finanzielles und technisches Fiasko.

Nachdem der Besitzer die Neureifen im vergangenen Sommer lediglich knapp vier Wochen lang auf seinem Fahrzeug gefahren hatte, wanderten die edlen Schlappen vorübergehend wieder ins Lager. Der Plan war denkbar simpel: Zunächst sollten alte Winterreifen im Sommer vollständig aufgebraucht werden, bevor das neue Markenprodukt seinen dauerhaften Dienst antreten durfte. Die blaue Schutzfolie auf den weißen Markenbuchstaben war noch nicht einmal gewaschen worden.

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Als die Reifen nun für die neue Saison aus dem Unterstand geholt wurden, folgte das böse Erwachen. Drei der vier Reifen wiesen schwere, tiefgehende Trockenrisse auf, die sich ringförmig entlang der gesamten Felgenwulst zogen. Die tiefsten Einkerbungen maßen fast zehn Zentimeter. Und das bei einem Profil, das mit rund zehn Millimetern Tiefe praktisch im Werkszustand war.

Ein genauer Blick auf die Produktionscodes an den Reifenflanken enthüllte ein mysteriöses Detail: Die drei stark beschädigten Reifen stammten ausnahmslos aus der Produktionswoche 3424. Der vierte Reifen hingegen trug die Kennzeichnung 3324 – exakt eine Woche älter – und zeigte keinerlei Spuren von Rissen oder Alterung. Für den betroffenen Autobesitzer liegt die Vermutung nahe, dass in der Herstellungswoche 3424 eine fehlerhafte Gummimischung verarbeitet wurde.

Die Situation wird jedoch durch ein organisatorisches Desaster verkompliziert. Der Eigentümer kann den ursprünglichen Kaufbeleg schlicht unauffindbar nicht mehr entdecken. Da er zudem in der Zwischenzeit das Kreditinstitut gewechselt hat, lässt sich der Kauf auch nicht mehr auf einfache Weise über alte Kontoauszüge nachweisen. Damit steht die Summe von über 1.000 Euro auf dem Spiel.

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In der Automobil-Community entbrannte sofort eine feurige Diskussion über diesen mysteriösen Fall. Einige erfahrene Geländewagenfahrer betonen, dass sie seit vielen Jahren Produkte dieser Marke unter extremsten Bedingungen im Gelände nutzen und noch nie ein vergleichbares Schadensbild gesehen haben. Es sei schlicht unmöglich, dass Reifen nach so kurzer Zeit bei normaler Lagerung derart zersetzt werden, es sei denn, sie wären extremer Hitze oder aggressiven Chemikalien ausgesetzt gewesen.

Andere Stimmen rieten dringend dazu, den Reifenhersteller direkt zu kontaktieren. Bekannte Reifenproduzenten untersuchen derart gravierende Mängel an der Wulst oft im eigenen Labor, da Risse in diesem Bereich ein erhebliches Sicherheitsrisiko beim Fahren darstellen können. Allerdings merkten skeptische Stimmen an, dass Händler und Hersteller ohne gültigen Kaufnachweis rechtlich abgesichert sind und Kulanzentscheidungen rein freiwillig bleiben.

Ob der geprellte Reifenkäufer sein Geld rettet oder auf dem schadhaften Gummisatz sitzen bleibt, diskutieren Jonas und Marie heute ausführlich auf Blechschaden.

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